Vereinsvorstände können zeigen, was sie "drauf haben"

Der Bezirksvorstand lädt ein zum Vorstandsturnier aller Tennisvereine- und Abteilungen im Bezirk Köln-Leverkusen am Sonntag, 18.Oktober 2015 beim TC Ford, Scheibenstr.23, 50737 Köln. Beginn ist um 14.00 Uhr.

Es nehmen jeweils 2 Vorstandsmitglieder eines Vereins teil. Gespielt werden Doppelund Mixed, wobei die Paarungen ausgelost werden. ausgelost).

Meldeschluss ist Donnerstag, 15.10.2015. Die Anmeldung (mit Angabe des Vereinsnamens) kann per EMail an die Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erfolgen.

Für Speis und Trank wird in jedem Fall ausreichend gesorgt sein. Aus organisatorischen Gründen wird nur in der Halle gespielt.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme.

Karl Heinz Borghoff
–komm. Vorsitzender -

Satzungsentwurf des SSBK ist fertig

Vielleicht waren Sie dabei und erinnern sich: Die letzjährige Mitgliederversammlung des StadtSportBundesKöln (SSBK) hatte den Entwurf einer neuen Satzung mit diversen vorgegebenen Zielen beschlossen. Nach vielen Sitzungen einer Kommission und Prüfungen durch die Juristen ist jetzt ein Entwurf fertiggestellt, der der diesjährigen Mitgliederversammlung am Montag dem 19. Oktober zur Abstimmung vorgelegt wird. Vielen Tennisvereinen schien der StadtSportBundKöln (SSBK) ein nicht besonders wichtiger Verband zu sein und so hielt sich das Interesse der Tennisklubs an SSBK-Mitgliederversammlungen in der Vergangenheit eher in Grenzen. Dabei hat sich der SSBK in den letzten zehn Jahren stark verändert und sich zu einer wirklichen Interessenvertretung der Kölner Sportvereine entwickelt.

2004 gab es eine Demonstration des SSBK, oder besser gesagt: der Sportjugend im SSBK, die gegen die geplanten Hallengebühren und die Zwangsmitgliedschaft der Sportklubs in einem Kölner Sport-Förderverein erfolgreich demonstrierte. Diese Zwangsmitgliedschaft hätte die Tennisklubs, die in der Regel keine kommunalen Hallen nutzen, erheblich benachteiligt. Der Protest war erfolgreich und hat letztlich auch dazu geführt, dass sich der StadtSportBundKöln als Vertreter der Kölner Sportvereine neu definiert hat.
2004: Der Kölner Sport wehrt sich – Demo am Rudolfplatz
2004: Der Kölner Sport wehrt sich gegen die Einführung von Hallengebühren – Demonstrationszug durch die Stadt (Foto: Herbert Bohlscheid)

Die neue Satzung wurde interessierten Vereinen bereits vor einigen Tagen im Hörsaal 5 der Trainerakademie vorgestellt. Kritik fand sie dabei von Vertretern der StadtBezirksSportVerbände (SBSV) und einigen Fachschaften, deren Einfluss innerhalb des SSBK nach der neuen Satzung reduziert wird. So sollen sie nicht mehr im SSBK-Vorstand vertreten sein und auch die bisherige Zwangsmitgliedschaft in diesen Stadtbezirks-Verbänden soll künftig für die Sportvereine wegfallen. SSBK-Vorstandsmitglied Peter Pfeifer: "Da die Kölner Sportvereine schon unmittelbar Mitglied im Stadtsportbund sind, ist nicht einzusehen, warum die Stadtbezirkssportverbände und auch die Fachverbände auch noch einmal ein Stimmrecht für die Vereine wahrnehmen sollen."

2015 Klaus HoffmannIn der Tat war die mit Beiträgen verbundene Pflichtmitgliedschaft in den Stadtbezirks-Verbänden bisher umstritten. Es gab Vereine, die sahen diese Verbände schon lange als "unnötige Zahlstelle" an, vor allen Dingen, wenn diese wenig von sich hören ließen, wenngleich andere Vereine mit ihren SBSVen zufrieden waren. Sollte die neue Satzung in der vorliegenden Form verabschiedet werden, dann unterliegen die SBSVe einem Wettbewerb, was per se schon mal gut ist und sicher auch zu einer Verbesserung der Angebote dieser Verbände führt.

Weitere Pluspunkte des neuen, klar strukturierten Satzungsentwurfs, der im übrigen auch schon von Juristen und dem Amtsgericht geprüft und für gut befunden wurde, stellten Klaus Hoffmann (Foto oben), Vorsitzender des SSBK, und Stefan Lamertz den erschienenen Vereinsvertretern vor: gerechte und größenabhängige Stimmenverteilung ohne eine Bevorteilung der Großvereine gegenüber den kleineren Klubs sowie eine gerechtere Beitragszahlung. Hoffmann hofft, dass die neue Satzung bei der Mitgliederversammlung den Beifall einer großen Mehrheit finden wird: "Das wäre ein weiterer Schritt zur Stärkung der Kölner Sportvereine, die dem Kölner Sport insgesamt mehr Gewicht verleihen würde". (Herbert Bohlscheid)

Datzungsentwurf SSBK
PDF-Info zum Satzungsentwurf

Termin SSBK-Mitgliederversammlung: Mo. 19. Okt. 2015

2015 ssbk vorstand2

Diskutierten über den neuen Satzungsentwurf (v.l.): Manfred Stessgen (Vertreter der SBSVen), Dr. Robert Becker (Vertreter Fachschaften), Klaus Hoffmann, Dr. Peter Rücker und Peter Pfeifer (alle SSBK-Vorstand). Fotos: Herbert Bohlscheid

Karl Heinz BorghoffBetroffene zu Beteiligten machen

Der neue Bezirksvorsitzende Karl Heinz Borghoff setzt auf den Dialog mit den Vereinen

Du bist erst relativ kurze Zeit im Bezirksvorstand, den du inzwischen als Vorsitzender leitest. Wie kam es dazu?
Borghoff: Vor über zwei Jahren wurde ich als Breitensportwart in den Bezirksvorstand gewählt. Die Aufgabe als Vorsitzender habe ich, nach dem Wechsel der bisherigen Vorsitzenden als Sportwartin in den TVM Vorstand kommissarisch bis zur Neuwahl im November 2016 übernommen. Wir im Bezirksvorstand haben zunächst die Aufgaben des Vorsitzenden auf alle Mitglieder des Vorstandes aufgeteilt. Diese Aufteilung klappt in diesem gut zusammenarbeitenden Team bisher gut. Nicht vergessen möchte ich, dass uns die bisherige Vorsitzende Uda Gröner noch unterstützt.

War es – vorsichtig formuliert – nicht sehr unglücklich, dass sich deine Vorgängerin Uda Gröner auf dem letzten Bezirkstag noch zur Vorsitzenden hatte wählen lassen, da aber schon wissend, dass sie beim TVM-Verbandstag als Sportwartin kandidieren würde?
Borghoff: Der Wechsel von Uda Gröner war für alle Beteiligten nicht sehr glücklich. Aber über dieses Thema ist meines Erachtens ausreichend kommuniziert worden. Ich werfe lieber den Blick in die Zukunft unseres Tennisbezirkes, denn hier kommen in den nächsten Jahren sicherlich schwierige aber auch interessante Aufgaben auf uns zu.

Karl Heinz BorghoffDas Ressort des Fachwartes Breitensport leitest du parallel hierzu in Personalunion. Was macht mehr Spaß, beziehungsweise brauchst du neben der etwas abgehobenen Stellung des Vorsitzenden die „Bodenhaftung“ durch die Arbeit an der Basis?
Borghoff: Ja. Das operative Geschäft lag mir auch im Berufsleben immer mehr als die repräsentativen Aufgaben. Ich habe in meinem Leben immer mit und für Menschen gearbeitet und mich in diesen Tätigkeiten sehr wohl gefühlt. Ich habe immer versucht, die Betroffenen zu Beteiligten zu machen.

Im Herbst dieses Jahres steht erneut ein Bezirkstag an, diesmal ohne Wahlen. Die letzten Bezirkstage waren schon sehr schlecht besucht. Wie willst du verhindern, dass diese Versammlung „unter Ausschluss der Öffentlichkeit“ stattfindet?
Borghoff: Bei meinem eigenen Klub, dem Dünnwalder TV, ist die Beteiligung an dieser Pflichtveranstaltung ebenfalls seit Jahren rückläufig. Aus diesem Grunde werden die Mitglieder meiner Tennisabteilung nur alle zwei Jahre zur Mitgliederversammlung eingeladen. Dies ist aber laut der Bezirkssatzung für den Bezirkstag in Köln/Leverkusen nicht möglich. Wir im Bezirksvorstand haben bei den letzten beiden Bezirkstagen versucht, durch interessante Gastredner die Veranstaltung attraktiver zu gestalten; leider ohne Erfolg. Meines Wissens gibt es im TVM beziehungsweise im Bezirk kein Forum, in dem sich die Vorstände mit ihren verschiedenen alltäglichen Themen ihrer Vereine austauschen können. Aber leider wird diese Möglichkeit beim Bezirkstag nur von wenigen Teilnehmern genutzt. Ich habe leider keine Idee wie wir mehr Vereinsverantwortliche für diese Veranstaltung gewinnen können.

Macht auch als Tennisspieler eine gute Figur: Karl Heinz BorghoffMachen Bezirke, die ja überwiegend auf ehrenamtlichen Mitarbeitern fußen, in der heutigen Zeit überhaupt noch Sinn, oder könnten die Aufgaben nicht auch von den Profis auf der TVM-Geschäftsstelle mit übernommen werden?
Borghoff: Eine Verlagerung von Aufgaben auf die hauptamtlichen Mitarbeiter/innen ist bereits in den vergangenen Jahren erfolgt und wird auch weiterhin seitens des Verbandes gefördert. Ich halte diese Entwicklung auch für sinnvoll. Aber ehrenamtliche Bezirksvertreter, die die Geschäftsstellenmitarbeiter und -mitarbeiterinnen zum Beispiel unterstützen und die Verbindung zu den Vereinen aufrecht erhalten sind meines Erachtens erforderlich.

Welche Ziele schweben dir – den Bezirk betreffend – vor? Gibt es Dinge, die du anders machen möchtest als deine Amtsvorgänger?
Borghoff: In unserem Bezirk ist der Rückgang der Mitgliederanzahl nicht so ausgeprägt wie in anderen Bezirken. Aber auch wir verlieren Mitglieder, weil Vereine mangels Masse an Mitgliedern ihren Spielbetrieb einstellen. Hier ist es meiner Meinung nach geboten, helfender und vermittelnder Ansprechpartner für Kooperationen und Spielgemeinschaften zu werden. Denn nicht alle Mitglieder eines „sterbendes Clubs“ wechseln zu einem anderen Verein. Als eine weitere Priorität sehe ich die Förderung der Freizeitliga. Die Generation 60-plus nimmt in den nächsten Jahren weiter zu. Für diesen Kreis soll –neben den Medenspielen – der Breitensport, und ich meine damit insbesondere die Freizeitliga, weiter gefördert werden. In vielen Vereinen ist diese Freizeitliga überhaupt nicht bekannt. Hier spielen in verschiedenen Alters- und Leistungsklassengruppen während der Woche Spieler/innen ihre Bezirks-und Verbandsspiele aus. Der gesellige Part ist hierbei nicht zu unterschätzen.

Danke für das Gespräch und viel Erfolg bei der Umsetzung der Ziele.
(Das Gespräch mit Karl Heinz Borghoff führte Herbert Bohlscheid) Fotos: H. Bohlscheid

K.H. Borghoff (links) in der Vorstandssitzung

Karl Heinz Borgholl (links) leitet eine Vorstandssitzung

Valentino SirolaValentino Sirola neu im Bezirksvorstand

Valentino Sirola wurde als neuer Regelkunde-Refernt in den Bezirksvorstand aufgenommen. Er wird ab Juli in loser Folge Beiträge zu Themen der Regelkunde verfassen, die wir auch auf der Website des Bezirks Köln-Leverkusen veröffentlichen werden. Diese Vorstandsposition war seit dem letzten Bezirkstag und dem Ausscheiden von Andrea Heck vakant.

Karl Heinz Borghoff neuer Vorsitzender im Bezirk Köln-Leverkusen

Karl Heinz BorghoffNach dem mehr oder minder überraschenden Rücktritt der bisherigem Amtsinhaberin Uda Gröner vom Amt der Bezirksvorsitzenden führt jetzt Karl Heinz Borghoff (TV Dünnwald, Foto rechts) den Bezirk Köln Leverkusen kommissarisch. Seine Funktion als Breitensportfachwart wird Borghoff dabei auf jeden Fall aber auch weiterhin ausüben. Gröner war zurückgetreten, nachdem sie beim Verbandstag als Nachfolgerin für Friedhelm Kettner zur Sportwartin gewählt wurde. Für dieses Amt wurde sie allerdings schon vor dem Bezirkstag im März "gehandelt", so dass die Frage erlaubt sein muss, warum sie trotzdem noch einmal als Bezirksvorsitzende kandidierte. (hbo)

Ehrenvorsitzender Ernst Müller wurde 75:

Tenniskarriere als Balljunge begonnen

mueller„Tennis-Müller“ ist eine Institution im Tennisverband Mittelrhein und hier besonders im Bezirk Köln-Leverkusen. „Tennis-Müller“, das ist Ernst Müller, der langjährige Vorsitzende des Bezirks und heutige Ehrenvorsitzende. Und selbiger wurde vor einigen Tagen, genauer gesagt am 10. Mai, 75 Jahre.

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